Die Stadt Köln plant die Errichtung eines Suchthilfezentrums mit einem integrierten Drogenkonsumraum am Rand des Pantaleonsviertels. Als Standort wurde eine kleine Grünfläche zwischen dem Perlengraben und der Wilhelm-Hoßdorf-Straße ausgewählt. Es soll sichergestellt werden, dass die Sicherheitslage und das Sicherheitsempfinden der Bürgerinnen und Bürger der angrenzenden Quartiere nicht beeinträchtigt werden. Aus anderen Untersuchungen zum Umgang mit der offenen Drogenszene ist bekannt, dass auch die Wegebeziehungen der besonderen Aufmerksamkeit bedürfen. Erfahrungsgemäß ist davon auszugehen, dass sich Teile der Szene weiterhin tagsüber im Bereich des Kölner Zentrums am Neumarkt aufhalten und gezielt zum neuen Suchthilfezentrum kommen werden – teilweise zu Fuß, teilweise mit der U-Bahn.
Vor diesem Hintergrund wurde Prof. Schubert von der Stadt Köln beauftragt, bis Ende März 2026 im Rahmen einer sicherheitsbezogenen Kurzstudie aufzuklären, mit welchen Präventionsstrategien die Implementierung des Suchthilfezentrums abgefedert werden und sein Betrieb vor Ort störungsfrei erfolgen kann. Dabei sollen auch die Wegeverbindungen im öffentlichen Raum besonders in den Blick genommen werden.